Beziehungen auf der ganzen Erde.

Ich bin mit einem offenen Weltbild aufgewachsen, das resultiert aus der Erziehung die ich kennengelernt habe, aus meinem gesamten Umfeld und aus Erkenntnissen, die ich während meines Lebens gesammelt habe. Ein Weltbild prägt unbewusst tief, führt mit einem roten Faden durch´s Leben.

Mein Ziel ist es friedlich miteinander zu leben.

So wär´s perfekt! Ich akzeptiere andere Menschen, egal ob schwarz oder weiß, ob Christ, Buddhist, Moslem… Ich lasse jeden sein Leben so gestalten und sehen, wie er es mag und möchte niemanden beeinflussen. Ich darf mich frei entscheiden, mit anderen ihren Weg zu gehen oder ihnen einfach aus dem Weg zu gehen.

Mein Weltbild sagt, andere nicht zu ändern, denn verlange ich Veränderung, würde ich mein Gegenüber nicht mit seinen Bedürfnissen akzeptieren. Ich verlange von niemanden, seine Religion für mich zu ändern, sein Essverhalten zu korrigieren oder Kleidungsgewohnheiten für mich zu ändern.

Meine Weltanschauung ist nicht durch die Unterwürfigkeit an eine Religion geprägt. Religionen streben nach Unterwerfung. Aus diesem Grund gehöre ich keiner Glaubensrichtung an.

Einen Menschen den ich liebe ändere ich nicht, ich lasse ihn sich entwickeln, so wie er möchte. Wenn jemand möchte, dass ich anders werden sollte, als ich bis jetzt bin, ist das keine Liebe sondern versteckte Dominanz. Ich würde von keinem Menschen verlangen, seine familiären Wurzeln , seine Kultur und Traditionen für mich zu opfern? Wenn jemand fordern würde, dass ich mich ändere, dann hieße das, dass ich nicht gut genug für ihn wäre. Der würde Anpassung und Unterwerfung fordern.

Die Akzeptanz des freien Willens

… ist Grundvoraussetzung für wirkliche Liebe und Frieden. Niemand kann jemands Glauben ändern, Glauben ist etwas Inneres im Herzen. Mein Herz lässt mich glauben, was mir mein Weltbild gelehrt hat, was für mich ethisch vertretbar ist und was die Toleranz miteinander respektvoll zu leben ausmacht.

Gibt es einen Gott, würde er nicht Menschen erschaffen, die sich dann anderen Unterwerfen. Gleichberechtigung auf der Welt ist notwenig, Nächstenliebe steht ganz oben auf seinem Zettel. Gott erschafft Menschen um seiner Vielfalt wegen. Es wäre nicht logisch Menschen in ihrer Einzigartigkeit zu erschaffen, um ihnen dann zu zeigen, dass sie so nicht richtig sind und sich ändern müssen.

Wir sollen lernen miteinander friedlich umzugehen.

Menschen verschiedener Religionen können sich in der heutigen Zeit sehr wohl an einen Tisch setzen und nebeneinander und miteinander gut auskommen. Es ist die moderne wertschätzende Form von Beziehungen auf der ganzen Erde. In der heutigen Zeit ist es möglich, dass Menschen verschiedener Religionen miteinander Leben, bedingungslos dem anderen gegenüber.

Das ist zu schaffen!

Wir sind in ein Zeitalter hineingewachsen, in dem es nur miteinander geht, in der die Menschen zusammenrücken müssen, um weiterhin im Frieden leben zu können. Es passiert gerade viel auf der Welt und diese Konflikte sind mit Offenheit zu lösen. Wir gehören zu den ersten, die die Chance haben, das dahingehend zu ändern. Probleme lassen sich nur gemeinsam lösen, in dem andere so genommen werden, wie sie sind und indem wir gemeinsam nach Lösungen suchen, friedlich miteinander zu leben. Was jeder Einzelne dafür tun kann? Im Kleinen damit anfangen!

 

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