Fang an zu malen!

Weißt du manchmal nicht, was mit dir los ist?

Viele Verletzungen, die uns traurig, depressiv, angstvoll oder wütend machen, rühren aus unserer Kindheit.

Wenn ich verstehen möchte, was mich gerade traurig macht, nehme ich Farben zur Hand und fange an irgendein ein KINDERBILD zu malen, ohne etwas zu erwarten, was da rauskommen soll…

Wichtig ist, jetzt loszulegen!

Mal einfach ein Bild, wonach dir gerade ist – auch wenn es erst mal gar nix damit zu tun hat, warum du dich so fühlst. Nimm dir Zeit zum Malen und Kritzeln. Trau dich und male was dir gerade einfällt. Es soll schließlich kein Kunstwerk im klassischen Sinne werden……

Ist dein Bild fertig, dann lege es eine Weile beiseite. Geh spazieren und atme mal tief durch, erledige deine Aufgaben….

Hol das Bild nun wieder zu dir! Mit etwas Abstand betrachtest du es mit ganz anderen Augen, du bist jetzt nicht mehr so verstrickt und emotional geladen. Setze eine Figur (ein Spielmännlein, einen schönen Stein, ein Herzel, ein Teelicht…), die dich darstellt nun an den Punkt, wo du dich jetzt richtig aufgehoben fühlst. Schau nun rundherum alles genau an, was es mit dir macht, was sich lieb anfühlt, was oder wer dir als Kind Halt gegeben hat. Das sind nicht immer Menschen auf dem Bild, manchmal erkennst du es symbolisch. Prüfe nun, was in dir Unruhe aufkommen lässt, was dir vielleicht fehlt, worüber du dich ärgerst und was dich wütend oder ängstlich macht. Schau dir dein Bild genau an! Hole dir mehr Figuren ins Bild, Figuren, die hilfreiche Menschen symbolisieren. Und dich gerade jetzt unterstützen können. Schau auch, was dein Weg ist, was du tun kannst, dort wieder rauszukommen. Finde die Möglichkeiten, die dir das Leben heute bietet. Lege den Fokus immer wieder auf das, was dir jetzt helfen kann, wer immer an deiner Seite steht und für dich da ist, was dir gut tut.

Du kannst dein Bild auch erweitern. Klebe Sprüche, Schriftzüge und Bilder auf….

Deine lebendige Collage.

Probier es aus!

Meine Mädchenbilder 🙂