Mandalamalen tut uns gut

 

Malen wir ein Mandala, zeigt es unseren derzeitigen seelischen Zustand. Selbst seine Betrachtung kann tiefe Prozesse auslösen. Beim Malen eines Mandalas fallen wir in einen meditativen Zustand, der uns Heilimpulse sendet.

Die Konzentration liegt immer auf dem Mittelpunkt, er stellt unser wahres Sein dar. Bei bestimmten Schritten in der persönlichen Entwicklung, während der Zeit geistigen Wachstums oder auch Veränderungen oder Schicksalsschlägen entsteht bei manchen Menschen sogar das Verlangen, ein Mandala zu malen. Hierbei versucht unser Unbewusstes, Ordnung ins Chaos zu bringen.  Strukturiertheit und Ganzheit werden in Zeiten chaotischer Verfassung hervorgerufen. Ziel ist es, Schwankungen auszugleichen sowie unserem Lebensplan wieder eine Richtung zu geben.

Es gibt uns Halt und wir bauen uns eine neue Struktur auf, mit der wir jetzt umgehen können.  Durch das Malen und Betrachten eines Mandalas werden Bereiche unserer Psyche stimuliert, zu denen wir sonst schwer Zugang bekommen. Wir können ein Mandala nur langsam malen, es ein meditativer Prozess. Anders ist das praktisch nicht umsetzbar. Es schult Achtsamkeit und entschleunigt unser Leben.

Es bringt uns in unsere Mitte, bietet Schutz und beruhigt in Phasen, in denen wir uns durcheinander und ängstlich fühlen. Es beruhigt die Nerven und lädt zur inneren Einkehr ein.