Ich darf meine Gefühle offen zeigen

Innere Antreiber sind ganz natürliche Teile unserer Persönlichkeit. Je nachdem, welche Anforderungen an uns als Kind gestellt worden sind, dominieren sie jetzt mehr oder weniger unser Verhalten und sind als Glaubenssätze fest in uns verankert. Einige Antreiber sind ausgeglichen und andere verzerrt. Meistens jedoch dominiert bei den Antreibern eine Seite. Einer spricht zu uns:

Sei stark!

Ist dieser Antreiber überaktiv, sagt er in uns:  Ich komme allein zurecht. Ich bin aufs Schlimmste gefasst. Bewahre immer Haltung! Mich erschüttert nichts so leicht. Zähne zusammenbeißen! Zeig keine Gefühle!

Das Gute an diesem Antreiber ist die Unabhängigkeit und die Stärke, die er mit sich bringt. Jedoch Schwäche wird nicht gezeigt, Gefühle werden verdrängt und man lernt sich jederzeit zu beherrschen und zu disziplinieren. Nach außen hin wird ein Bild von Kontrolle und Durchsetzungsvermögen vermittelt und Hilfe wird nicht in Anspruch genommen. Um von sich abzulenken, werden häufig Worte wie MAN benutzt oder verallgemeinernde Sätze wie: Das kann EINEN ganz schön mitnehmen…

Mitmenschen einer ICH-BIN-STARK-Person fühlen sich häufig unter Druck gesetzt, empfinden Wut und Angst. Es geht immer wieder um gewinnen und verlieren, um Kontrolle und Macht.

Es können folgende Sätze helfen:

Ich darf meine Wünsche äußern.

Ich darf mir Hilfe holen und annehmen.

Ich darf meine Gefühle offen zeigen.

Ich darf mich kraftvoll mit anderen für Menschen und Anliegen einsetzen.


 

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