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Warum wir uns Vieles selbst verbieten! Ich darf… ich bin… ich fühl‘…

„WENN ICH 18 JAHRE ALT BIN, DANN MACHE ICH WAS ICH WILL, lasse mir nicht mehr sagen, wie man was tut oder ob überhaupt… Ich werde die grenzenlose Freiheit genießen, nicht wie ihr Alten….
Als wir noch Kinder waren, war einer unserer größten Träume erwachsen zu sein und eigene Entscheidungen treffen zu können. Wie viele von diesen Träumen wurden tatsächlich umgesetzt? Wie autonom sind wir wirklich geworden?
Beim genauen Beobachten wird ersichtlich, dass  Glaubenssätze aus der Vergangenheit das eigene Leben in hohem Maße dominieren. Es wird häufig gehandelt, so wie von zu Hause übernommen.
  • Wir verbieten uns Dinge, die unsere Eltern uns nicht erlaubten,
  • wir grenzen uns ein und machen uns klein
  • wir fragen erst gar nicht, um kein NEIN aushalten zu müssen
  • wir greifen vor, bevor wir gar nie einbezogen werden
  • wir erniedrigen uns und glauben, nicht gut genug zu sein,
  • wir erlauben uns keine Fehler, denn das wirft ein schlechtes Licht auf uns
  • wir schwimmen mit im Strudel der Leistungsgesellschaft, um anerkannt zu sein
  • wir wollen mehr, höher und weiter, um die Aufmerksamkeit auf uns zu lenken
  • wir verbergen Gefühle, um Schwäche nicht zu zeigen
  • wir vertrauen nicht auf unser Bauchgefühl und glauben, mit dem Verstand wäre alles zu erklären
  • wir passen uns der Allgemeinheit an, um nicht zur Verantwortung herangezogen werden zu können
  • wir trauen uns nicht die Wahrheit zu sagen, es könnte Ablehnung nach sich ziehen
  • wir trauen uns nicht uns zu wehren oder zu streiten, denn das stört unsere Harmonie und wir könnten den Kürzeren ziehen…….. und vieles mehr
WIR UNTERWERFEN UNS INNEREN REGELN! Nicht immer bewusst! DAHINTER VERBIRGT SICH HÄUFIG ANGST VOR ABLEHNUNG …und da wir Menschen Gemeinschaftswesen sind, die gebraucht und dazu gehören möchten.
Möchtest du dich noch tiefer kennenlernen, wirst du dich auch mit solchen schmerzlichen Themen auseinandersetzen müssen. Das gehört auch dazu! Es lohnt sich!
Durch das Malen mit der Absicht zur Entwicklung der Persönlichkeit werden solche Glaubenssätze sichtbar gemacht und es kann damit gearbeitet werden.
Das Fazit einer Malsession kann als Erlaubnis oder Affirmation festgehalten werden. Dabei handelt es sich um eine Erkenntnis, anders sein, wahrnehmen oder handeln zu dürfen, als es oft als Glaubenssatz zuvor verankert war und bestimmte Lebensbereiche dominiert und gleichzeitig eingeengt hatte. Der alte Glaubenssatz wird als allererstes einmal wahrgenommen als dieser. Der Klient hat dabei die Bewusstheit erlangt, dass es noch weitere Möglichkeiten gibt und kann sie nun in den Alltag mehr und mehr integrieren.
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